Am Dienstag morgen machte sich die Arbeitsgruppe auf den Weg, selbstverständlich stilgerecht mit dem Velo. Der Öko-Lifestyle soll in Freiburg nicht nur erlebt, sondern auch gelebt werden, meinte einer der Teilnehmer mit überzeugender Miene. Zuerst schlenderte die Gruppe durch die Altstadt Freiburgs. An den berühmten Bächle und grünen Parkflächen vorbei ging es in Richtung Münster, der Hauptattraktion von Freiburg.
Besuch im Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme
Nach der unterhaltsamen Stadtbesichtigung, folgte um 11 Uhr eine Führung durch das Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme. In dieser Einrichtung wird fleissig an einer umweltfreundlichen und effizienten Energieversorgung für die Zukunft geforscht. Nebst der Verbesserung der Effizienz von Photovoltaik-Technologien setzen die Forscher auch auf die noch wenig verbreitete Wasserstofftechnologie. Nach einer Stunde mit interessanten Eindrücken aus der Front dieses boomenden Marktzweiges ging es weiter zur nächsten Station, der Öko-Station.
Ökostation in idyllischer Umgebung
Am naturnahen Seepark erreichten die Teilnehmer die Ökostation, ein achteckiges Kuppelgebäude mit grosser Gartenanlage. Das im Jahr 1986 erbaute Gebäude besticht durch das für die damalige Zeit innovative Baukonzept. Mit begrünten Dachflächen, Bauholz aus dem nahegelegenen Schwarzwald, Lehmwänden und einer Solaranlage war es damals ein Vorzeigeobjekt in Sachen nachhaltigem Bauen. Heute würde es aber nicht einmal Minergie Standard erreichen, was die rasante Verbesserung der Energietechnik in den letzten Jahrzehnten veranschaulicht. Mit dem Konzept einer Permakultur wurde auch eine Kräuterspirale angelegt. Jedes Jahr zieht die Ökostation 12000 Besucher an, überwiegend Schulklassen und Gartenfreunde. Ein idealer Ort für Lehrveranstaltungen mit dem Ziel der Sensibilisierung des Volkes auf umweltbezogene Themen.