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Gruppe Heidegger

Treffpunkt Jugi

Man traf sich am Montag um 12.00 Uhr vor der Jugi in Freiburg. Trotz des schlechen Wetters, dem Stress zwischen Ankunft und Zimmerbezug, wirkte die Gruppe Heidegger fröhlich und motiviert. Nach einer kürzeren Ansprache über das Geschehen der weiteren 2 ½ Tage und einer Abstimmung darüber, in welches „Kafi“ unser Weg gleich führen sollte, gings los Richtung Freiburg Zentrum. Ohne grösseren Umwege wurde das Café gefunden. Nach einem kleinen Zmittag wurden Tische zusammen geschoben und das Philosophieren begann.

Philosophieren über „Das Man“

Die erste Gruppe erzählte etwas über Heidegger. Heidegger (1889 – 1976) war einer der meistdiskutierten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er verbrachte den grössten Teil seines Lebens im Schwarzwald und war, unter anderem, Rektor der Universität in Freiburg. In seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ fragt er nach dem „Sinn des Seins“ und dem menschlichen „Dasein“, und aus diesem Werk waren auch die Texte, welche in diesen Tagen besprochen wurden.

Nach der spannenden Einführung über Heideggers Leben, stellte die zweite Gruppe ihren Text vor. Dieser handelte von „Das Man“. Dem Subjekt der Alltäglichkeit. Dieses Wort bestimme in Gestalt der "Öffentlichkeit", der "Gesellschaft", "der Anderen" oder schlicht als "allgemein anerkannte" Meinung, was Man wahrzunehmen, auszulegen und zu tun hat.

Philosophieren über das „Sein zum Tode“

Am Dienstag Morgen um 9.00 Uhr ging es weiter. Die Gruppen an diesem Tag hatten bereits in einem Café einige Plätze reserviert.
Die letzte Nacht stand den Einen noch ins Gesicht geschrieben, doch nach einigen Kaffes lebte die Gruppe auf. Das Thema an diesem Morgen war der Text „Das Sein zum Tode“. Die Meinungen zum Thema Tod gingen stark auseinander. Während für die Einen dieses Thema total normal war, wollten die Andern am liebsten gar nicht darüber nachdenken. Heidegger hatte die Meinung, dass der Tod keine ferne Grenze, die "irgendwann einmal, nur jetzt noch nicht" erreicht werde, sondern eine andauernde Möglichkeit des immer schon sterbenden Lebens sei.