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Gruppe Gastronomie

Fish&Chips im Stadtzentrum

Eine unserer Aufgaben als eJounalisten war es, uns am Dienstag einer schon bestehenden Kulturgruppe anzuschliessen. Schon im Voraus habe ich mich für die Gruppe Gastronomie entschieden. Unser Programm bestand aus einem Take-Away- Test am Vormittag sowie der Besichtigung einer der ältesten Brauereien Freiburgs: dem Martinsbräu.
Wir machten uns also so gegen 11 Uhr auf den Weg ins Stadtzentrum. Als wir aus dem Tram stiegen, stand schon der erste Imbissladen vor uns. Also gab es für alle die wollten eine Portion „fish&chips“. Die Preise von drei bis vier Euro, je nach Zutaten, waren auf jeden Fall angemessen. Als kleine Impression sehen wir hier die Gruppenchefin beim ersten Bissen.

Wurststände auf dem Münsterplatz

Weil nicht alle Gruppenmitglieder Fans von Fisch sind, begaben wir uns als nächstes zum Münsterplatz, da wir gehört hatten, dass es dort gute Currywurst geben würde. Vor allem bei den männlichen Teilnehmern kam diese Mahlzeit sehr gut an. Auch hier ein paar Eindrücke vor und nach dem Bezug der Würste. Als wir später eine Runde um das Münster drehten, entdeckten wir weitere Wurststände. Da aber keiner mehr Lust auf eine weitere Wurst hatte, gaben wir uns mit einem kleinem Vergleich der Preise sowie der Standplatzmieten zufrieden. Unsere Wurstbude war tatsächlich die billigste, ein Glückstreffer.


Der Wurstverkäufer wirkte sehr sympathisch auf uns (siehe Bild) und beantwortete unsere Fragen sehr ausführlich. So erzählte er uns beispielsweise, dass er für den Standplatz (8m2) 500 Euro pro Monat bezahlt. Die Nebenkosten (vor allem Strom) bringen den Preis auf ca. 800 Euro. Wir waren überrascht, hatten wir bei dieser doch sehr zentralen Lage mehr erwartet.

Das Martinsbräu

Nun ging es ins Martinsbräu. Viele Teilnehmer hatten nach der Wurst jedoch nicht mehr wirklich Appetit. So bestellten die meisten nur einen Salat. Dessen Dressing stellte sich jedoch als eher minderwertig heraus. Niemand war wirklich mit dem Salat zufrieden. Die anderen Gerichte welche bestellt wurden kamen jedoch durchwegs gut an (siehe Bilder). Nach dem Essen konnten wir dem Koch sowie der Mitarbeiterin welche schon am längsten in dem Betrieb arbeitet ein paar Fragen stellen. Die Fragen betrafen vor allem die Herkunft der Produkte und die Gründe für die sehr moderaten Preise. Die Produkte kommen alle aus der Umgebung, teilweise auch aus Norddeutschland. Bei den Preisen merkt man einfach, dass die Schweiz im europäischen vergleich extrem teuer ist.

Das Programm für den Tag war somit fertig und die Gruppe teilte sich langsam auf. Insgesamt hatte ich einen schönen Tag, schade jedoch, dass der Take-Away-Test vor dem Restaurantbesuch war. Ausser dem eher durchschnittlichen Salat konnte ich nämlich nichts essen. Nach der doch sehr mächtigen Currywurst hatte ich einfach keinen Hunger mehr.


Yorick Anton, FM09