webdesign & cms by webcenter | Login

Gruppe Aussenseiter

Auf den Spuren der Aussenseiter

Dienstag 11. Mai 2010, die letzte Partynacht sitzt allen noch in den Knochen. Die Gruppe mit dem Thema „Aussenseiter in Freiburg“ schwingt sich auf ihre Fahrräder und macht sich auf, zu einem weiteren Tag auf den Spuren verschiedener Aussenseiter die in Freiburg gelebt haben. Ich werde die Gruppe heute begleiten. Der erste Programmpunkt fällt für mich aus, da ich mich auf den Weg zum Bahnhof machen muss um mir ebenfalls ein Fahrrad für den Tag zu mieten. Während die Gruppe also den Anstieg zum Wasserschloss meistert, meistere ich erstaunlich erfolgreich die Suche nach Bahnhof und dazugehörigem Fahrradverleih. Um 11.00 treffe ich beim vereinbarten Treffpunkt am Freiburger Münster ein und halte Ausschau nach einer Gruppe von Fahrradfahrern. Kurze Zeit später treffe ich auf das erste Gruppenmitglied und auf eine Tasse Kaffee. Zusammen warten wir auf den Rest der Gruppe. Etwa eine halbe Stunde später erspähen wir dann einige ausgepowerte Fahrradfahrer die von einer steilen Tour zum Freiburger Wasserschloss berichten.

Von Denkmal zu Denkmal

Nach einer kurzen Erholungspause geht es weiter mit einer Stadtführung die von zwei Gruppenmitgliedern organisiert wurde. Getreu dem Thema „Aussenseiter“ besuchen wir also Denkmäler die auf die eine oder andere Weise mit dem Thema in Zusammenhang gebracht werden können. So zum Beispiel das Denkmal zu Ehren von Berthold Schwarz dem Erfinder des Schwarzpulvers. Er war im 14. Jahrhundert ein Aussenseiter in Freiburg, da er mit seiner Erfindung in den Augen der damaligen Bevölkerung die Möglichkeit zur Produktion von Munition geschaffen hatte. Später widmete ihm die Stadt das Denkmal, da man zur Überzeugung kam, dass Schwarzpulver durchaus auch einen sinnvollen Zweck haben kann (so zum Beispiel zur Durchführung von Lawinen- und Felssprengungen). Nach der Besichtigung der Denkmäler verbringen wir die schwer verdiente Mittagspause in einer Pizzeria.

Freiburger Münster

Nach der Mittagspause treffen wir uns wider beim Münster wo unsere Fahrräder glücklicherweise tapfer auf uns gewartet haben. Ein weiteres Mitglied der Gruppe führt uns durch das Münster und lenkt unser Augenmerk auf die Fenster, wo wiederum Aussenseiter oder der Umgang der Kirche mit Aussenseiter abgebildet sind. Hier endet der Tag für mich mit der Gruppe. Ich mache mich einmal mehr auf den Weg zum Bahnhof um mein Fahrrad zurückzubringen, die Gruppe macht sich auf den Weg zurück in die Jugendherberge.

Kathrin Flück, FM09