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Die USA in Heidelberg

Institutsbesuch

Am Dienstag, den 19.05.2009, besuchte die Gruppe „Die USA in Heidelberg“ das deutsch-amerikanische Institut. Die Anreise erfolgte unter der ortskundigen Führung eines Trios aus der Gruppe. Zielstrebig wurde der Autor von den Gruppenmitgliedern ins Taxi geleitet um auf diese Weise mit dem geringstmöglichen Aufwand ans Ziel zu gelangen. Wie erhofft kannte der Fahrer das Institut, was sich als Glücksfall erwies, da trotz umfangreicher Recherche des Trios der genaue Standort der Einrichtung nicht bekannt war. Mit viertelstündiger Verspätung erreichten wir schlussendlich die Sofienstrasse und begaben uns auf direktem Weg ins Innere des Gebäudes. Auf Grund der Verspätung konnte das Gros der Gruppe nicht sofort lokalisiert werden. Jedoch gelang es unserer Vorhut die Bibliothek und damit die Kollegen und Kolleginnen auf zu spüren.

 

 

Gemütlich auf Ledersesseln sitzend liessen wir uns über die Stellung des deutsch-amerikanischen Institutes und über dessen Funktionen aufklären. So sieht sich das Institut als Vermittler zwischen zwei Parteien. Als helfender für Hilfebedürftige und als Informationsstelle für Unwissende. In diesem Falle waren wir die Unwissenden und liessen uns widerstandslos aufklären. Das Institut ist in mehrerlei Hinsicht aktiv. So werden kulturelle Events geplant und durchgeführt, es werden aber auch Beziehungen hergestellt. Wirtschaftliche Beziehungen, die auch über den grossen Teich hinweg Nutzen bringen sollen. Als Beispiel wurden Professoren genannt, welche aus den USA eingereist sind und sich an der Universität Heidelberg mit Wissen versorgen wollten. Das Institut sorgte in diesem Falle dafür, dass sich der Besucher in der universitären Geographie Heidelbergs zurechtfand und in die Strukturen integriert wurde.

 

Die Vorhut

Interviews

Nach dem aufschlussreichen Gespräch und der relativ einseitig geführten Diskussion musste Stärkung her. Gleichzeitig teilte sich die ursprüngliche Gruppe in Untergruppen auf, welche ihre jeweiligen Tagesziele zu erreichen hatten. Das Trio, dem ich mich angeschlossen hatte suchte ihre Kräfte in einem wohlbekannten Schnellimbiss namens McDonalds. Dies sind gelebte interkulturelle Zusammenarbeit und Verständnis nach dem Geschmack des deutsch-amerikanischen Institutes. Mit einem erfrischenden Mix aus Hamburgern und Pommes im Magen wurde die nächste Herausforderung in Angriff genommen: Haare schneiden.
 
Mit neuer Frisur und frisch durchlüftetem Gehirn machte sich das nunmehr auf zwei Personen geschrumpfte Trio auf den Weg in die Innenstadt. Auf der Einkaufsmeile der Stadt Heidelberg sollten die Passanten über ihre Einstellung zu den USA und zu deren Position in der Stadt befragt werden. Spontan wurden (meist Frauen) aus dem Strom der Einheimischen herausgepickt und befragt. Die Ergebnisse der Befragung sind dem Autor leider nicht bekannt, da sich das zum Duo mutierte Trio immer wieder den Fängen des Schreibenden zu entziehen wusste.

Die nächste Begegnung mit den Interviewenden fand im Restaurant Starbucks statt, wo die Ergebnisse der Befragungen bei Mango-Papaya-Saft in elektronische Form überführt wurden.

Interviewsituation

 

 

 

Niederschrift

Fazit

Trotz der Anstrengungen der Gruppe dürfte der Stichprobenumfang die Grenze zur Reliabilität der Ergebnisse kaum sprengen. Trotz allem seien die Beteiligten an dieser Stelle für ihr Engagement und für ihren vorbildlichen Einsatz gelobt. Insbesondere die äusserst ökologische und CO2-neutrale Art der Fortbewegung per Taxi muss herausgestrichen werden. Obschon sich kritische Begleitpersonen über die finanziellen Mittel der heutigen Studentenschaft zu wundern erdreisteten wurde dem Umweltschutz in Zeiten des Klimawandels die höhere Priorität zugeordnet. Als ebenfalls lobenswert erschien dem Autor das soziale Engagement der Gruppe. So wurde eine als Gastgeschenk mitgebrachte, aber nicht verschenkte Toblerone kurzerhand dem nächsten hilfebedürftigen Obdachlosen gegeben. Das Leuchten in dessen Augen entschädigte denn auch den Schenkenden für die Mühe, die Schokolade aus der Schweiz bis nach Heidelberg transportiert zu haben.

 

Zusammenfassend kann dieser Tag als sehr sozial, ökologisch und interkulturell bezeichnet werden. Dementsprechend wurden die Ziele der Kulturtage in Heidelberg voll erreicht.